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In seinem Entwurf zur Strompreisbremse verspricht Habeck den Produzenten für Ökostrom einen 20-prozentigen Aufschlag auf den staatlich garantierten Höchstpreis. Aus der FDP kommt Gegenwind: Man könne nicht Gewinne abschöpfen und gleichzeitig Subventionen erhöhen.
24.11.2022


Warum immer mehr Netzausbau erforderlich ist und wer das alles bezahlt


Ausbau der erneuerbaren Energien
Deutschland hat 2016 dem Klimaschutzabkommen von Paris zugestimmt – und sich ambitionierte Ziele gesetzt. Um diese zu erreichen, treibt die Bundesregierung die Energiewende, also die Umstellung der Energieversorgung von konventionellen und fossilen auf erneuerbare Erzeugungsanlagen, voran. Ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Energiewende und der Erreichung der deutschen Klimaziele ist der Ausbau des Stromnetzes.


Der Strompreis
Der Strompreis setzt sich aus mehreren Kostenbestandteilen zusammen:
Kosten für die Strombeschaffung, den Vertrieb und Gewinnmarge (insgesamt 26 %)
Steuern (23 %): diese beinhalten die Mehrwertsteuer (16 %) und die Stromsteuer (7 %)
Nettonetzentgelt (20,4 %): Das Netznutzungsentgelt
Messung, Messstellenbetrieb (2,3 %): Entgelte für die Kosten der Abrechnung und der technisch notwendigen Mess- und Steuereinrichtungen (zum Beispiel Zähler) und für die Ablesung

Mobirise

Geplanter Ausstieg aus der konventionellen Stromerzeugung

Damit das gelingt, muss das deutsche Übertragungsnetz ausgebaut werden. Denn die Orte, an denen am meisten Strom verbraucht wird, und die Orte, an denen viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt werden kann, liegen geographisch sehr weit auseinander. So wird der größte Anteil der erneuerbaren Energie durch Windkraftanlagen in Ost- und Norddeutschland und sogar auf hoher See erzeugt, wo diese besonders ertragreich und wirtschaftlich sind. Aber besonders in Mittel- und Süddeutschland gibt es Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte und energieintensiver Industrie. Deren Strombedarf können regenerative Energien vor Ort auf absehbare Zeit, z. B. mangels wirtschaftlicher Speichertechnologien oder nicht ausreichend verfügbarer Flächen, nicht schließen.


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Daher muss der im Osten und Norden Deutschlands erzeugte Strom über die Übertragungsnetze dahin transportiert werden, wo er benötigt wird. Das bestehende Netz stößt allerdings bereits jetzt an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Damit die Versorgungssicherheit in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten werden kann, ist ein gut ausgebautes Übertragungsnetz somit essenziell.

Verteilung von Energieerzeugungsanlagen - Strom


Damit das deutsche Übertragungsnetz den Anforderungen genügt, muss es ausgebaut werden. Das Ziel der Bundesnetzagentur ist es, dass nicht mehr, aber auch nicht weniger neue Leitungen entstehen als nötig. Dafür sind möglichst genaue Voraussagen des energiewirtschaftlichen Bedarfs notwendig.


Erneuerbare Energien
Durch den Ausbau der erneuer­baren Energien verschieben sich auch die Schwer­punkte der Strom­erzeugung. Bis 2022 werden alle noch laufenden Kern­kraftwerke vom Netz gehen. Diese stehen jedoch häufig dort, wo auch viel Energie benötigt wird – etwa in den süd­deutschen Ballungs­räumen.
Diese Lücke kann nicht allein durch regen­erative Energien vor Ort geschlos­sen werden. Dafür fehlt häufig die Fläche. Große Wind­parks entstehen vor allem in Ost- und Nord­deutsch­land und sogar auf See. Der dort erzeugte Strom muss zum Verbraucher transportiert werden. Dabei kommt das bestehende Netz aber bereits jetzt an seine Grenzen.

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Zusammenhang von Strompreis und Netzentgelt 


Die Grafik zeigt eine beispielhafte Strompreiszusammensetzung für Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh. Bei den angegebenen Werten handelt es sich um mengengewichtete Mittelwerte zum Stichtag 1. April 2020 über alle Tarife in Prozent.

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Strompreisexplosion sofort stoppen - auf einen mittleren europäischen Durchschnitt zurück

Ab in die Schuldenfalle, weil der Strom nicht mehr bezahlbar ist und das betrifft schon lange nicht mehr nur „Geringverdiener“.

Bravo bis Bravissimo und viel Beifall an die Politik.

Wenn der Mittelstand den Strom nicht mehr bezahlen kann, wenn die soziale Schieflage die arbeitende Bevölkerung, die sich am Bruttosozialprodukt beteiligt, erfasst hat es irreparable wirtschaftliche Folgen für dieses Land.

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Immer mehr EE = immer mehr Netze

Die Anforderungen an das Stromnetz haben sich stark verändert und werden in den kommenden Jahren weiter steigen. Schwankende Einspeiseleistungen von Erneuerbare-Energien-Anlagen und die neue räumliche Verteilung der Stromerzeugung machen eine umfangreiche Anpassung der Netzinfrastruktur notwendig.


Die Petitionsausschüsse aller 16 Bundesländer haben dieses Schreiben im Jan./Feb. 2022 erhalten

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von allen Petitionsausschüssen habe ich Nachricht erhalten

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alle Petitionsausschüsse haben sich aus ihrer Verantwortung gestohlen und den Vorgang an die Bundesregierung, den Deutschen Bundestag weitergeleitet

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Solange es keine Speicher gibt, wird der Netzausbau erweitert,
für jede neue WKA (Windkraftanlage) und jede neue PV-Anlage ob auf dem Dach, oder als Freifläche 
 - der produzierte Strom wird immer in das öffentliche Netz eingespeist -
Der Stromkunde, ob gewerblich oder privat, bezahlt!

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Netzausbauplanungen

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